Zahnbehandlungen

Zahnbehandlungen bei Hund und Katze werden in der Regel notwendig, wenn Zahnentzündungen, -vereiterungen oder Zahnstein vorliegen. Oft wird dies durch schlechten Atem bemerkbar, aber auch bei den jährlichen Impfuntersuchungen schauen wir nach dem Zustand der Zähnen Ihres Tieres.

Die Bildung von Zahnstein wird durch genetische und ernährungsbedingte Faktoren beeinflusst. Gesundheitliche Probleme enstehen durch die Anhaftung von Bakterien am Zahnstein und die Verdrängung des Zahnfleisches (Parodontose), wodurch sich starke Entzündungen bis zu Vereiterungen bilden können. Darüber hinaus können durch diesen Entzündungsherd im Körper auch innere Organe wie z.B. die Nieren oder das Herz geschädigt werden, deshalb sollte man Zahnstein nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Vorbeugend ist es sinnvoll das Tier möglichst jung an das Putzen der Zähne zu gewöhnen oder zumindest regelmäßig Kauknochen oder Trockenfutter zu geben, um eine Reinigung der Zähne zu gewährleisten.

 

Zahnbehandlung bei Nagetieren:

Im Unterschied zu anderen Tieren wachsen die Zähne von Nagetieren ständig. Durch die Aufnahme von Rauhfutter (Heu) werden die Zähne durch die Mahlbewegungen beim Kauen ständig abgerieben (auch die Schneidezähne), deshalb sollte diesen Tieren immer Heu zur freien Aufnahme zur Verfügung stehen. Körnerfutter sollte nicht angeboten werden, da hier in kurzer Zeit viele Kalorien aufgenommen werden und die Kautätigkeit verkürzt wird, was zur Folge hat, dass die Zähne zu schnell wachsen und dann die Nahrungsaufnahme behindern.

Eine solche Behinderung kann auch bei Fehlstellungen der Zähne entstehen, die ein regelmäßiges Schneiden der Zähne notwendig macht. Sollten Sie bei Ihrem Tier eine Veränderung/Verminderung der Nahrungsaufnahme beobachten zögern Sie nicht zu lang, der Magendarmtrakt von Pflanzenfressen reagiert sehr empfindlich auf Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten. Dies kann schon innerhalb von einem Tag zu lebensbedrohlichen Zuständen führen.

Das Schneiden der Zähne kann inden meisten Fällen ohne Narkose durchgeführt werden und ist für das Tier nicht schmerzhaft.

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